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MilieuLux in München

MoFr 08:0020:00 Uhr

MilieuLux
Eine Frau in blauer Arbeitskleidung wischt einen hoelzernen Empfangstresen in einem Raum mit Regalen ab

Einsatzgebiet · Stadtbezirk 20

Reinigung in Hadern

Hadern ist stark vom Klinikum geprägt. Rund um das Krankenhaus haben sich Praxen, Labore und Therapieräume angesiedelt, und viele Menschen, die dort arbeiten, wohnen in den Wohnanlagen nebenan. Für die Reinigung heißt das: früh am Morgen und mit festen Terminen, weil im medizinischen Umfeld nichts warten kann.

Bei Praxen entscheidet der Sprechstundenbeginn über den ganzen Ablauf. Weil hier viele Praxen dicht beieinanderliegen und früh öffnen, ist das Zeitfenster schmal. Wir planen den Weg durch die Räume vorher und beginnen dort, wo als Erstes jemand steht: an der Anmeldung. Behandlungsräume kommen zuletzt und nur, wenn das Team sie freigegeben hat.

Eine Zusage über diese Grenze hinaus wäre nicht nur unehrlich, sie wäre gefährlich: Eine Praxis, die eine Fläche für desinfiziert hält, behandelt sie anders als eine, die es besser weiß. Deshalb steht bei uns im Auftrag, was gereinigt wird, und nicht, was dabei „mit erledigt“ ist.

Wie der Bezirk gewachsen ist

Hadern war ein kleines Dorf westlich von München, mit Höfen und Feldern. Bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts hat sich daran wenig geändert.

Der Einschnitt kam mit dem Klinikum Großhadern. Für den großen Krankenhausbau und die Menschen, die dort arbeiten sollten, wurde die Gegend in den Sechziger- und Siebzigerjahren völlig umgebaut: Wohnanlagen, Straßen, eine U-Bahn-Anbindung, Läden und Schulen.

Der Bezirk ist deshalb in einem Zug entstanden und nicht über Generationen gewachsen: Wohnanlagen, Straßen, U-Bahn, Läden und Schulen wurden zusammen geplant. Das erklärt, warum hier so vieles gleich aussieht und warum der alte Dorfkern dazwischen wie ein Fremdkörper wirkt.

Was Sie hier vorfinden

Häuser im Bezirk

  • Wohnanlagen der Sechziger- und Siebzigerjahre mit Aufzug und Tiefgarage
  • Mehrere Treppenhäuser und lange Flure je Anlage
  • Praxen, Labore und Therapieräume rund um das Klinikum
  • Böden aus Estrich, Fliesen oder Kunststein – belastbar und pflegeleicht
  • Alter Dorfkern mit niedrigen Häusern und kleinen Grundstücken
  • Nebenräume: Fahrradkeller, Waschküche, Müllraum, Aufzugsvorraum

Was hier meistens ansteht

  • Praxisreinigung vor der ersten Sprechstunde, mit festem frühen Termin
  • Wartezimmer, Anmeldung und Flure – die Flächen, die alle anfassen
  • Treppenhäuser und Flure in den Wohnanlagen, in festen Abständen
  • Aufzugkabinen innen: Boden, Spiegel, Bedienfeld, Türlaibung
  • Müllräume, Fahrradkeller und Waschküchen kehren und wischen
  • Wohnungsreinigung, regelmäßig oder bei Auszug

Anfahrt und Parken

  • Rund um das Klinikum ist tagsüber wenig frei, in den Wohnanlagen meist genug
  • Wenn wir in die Tiefgarage dürfen, sparen wir bei jedem Termin Zeit
  • Aufzüge sind in den Anlagen fast überall vorhanden
  • Mehrere Hauseingänge je Anlage – wir brauchen vorab eine klare Zuordnung
  • Bei Praxen brauchen wir einen festen Termin vor Sprechstundenbeginn
  • Zugang zu Keller, Waschküche und Müllraum ist oft getrennt abgeschlossen

Was hier anders ist

Wartezimmer und Wohnanlage

Das Wartezimmer ist der Ort, an dem am meisten angefasst wird: Türgriffe, Stuhllehnen, Lichtschalter, der Tresen an der Anmeldung. Sie stehen bei jedem Termin auf der Liste, auch wenn der Boden gerade wichtiger aussieht. Was auf den Tischen liegt, lassen wir liegen: Zeitschriften, Spielsachen, Informationsmaterial. Wo etwas hingehört, weiß Ihr Team, nicht wir.

In den Wohnanlagen liegt der Aufwand nicht im Material, sondern in der Menge: Kunststoffbelag und Betontreppe vertragen alles, aber sie kommen zwölfmal hintereinander. Der Fehler in solchen Anlagen ist deshalb nie ein falsches Mittel, sondern eine falsch geschätzte Zahl. Wir melden Ihnen, was auffällt, und erweitern den Auftrag nicht von uns aus.

Aufzug und Reihenfolge

Der Aufzug wird oft übersehen und ist doch die meistgenutzte Fläche im Haus. Bei Anlagen in Klinikumsnähe kommt hinzu, dass er rund um die Uhr läuft – Schichtdienst kennt keinen Feierabend. Entsprechend schnell setzen sich Bedienfeld, Boden und Türlaibung zu. Wir nehmen die Kabine bei jedem Termin mit.

Rund um das Klinikum sitzen in Hadern auffällig viele Praxen zwischen den Wohnanlagen. Beide an einem Tag geht meistens auf, verlangt aber eine feste Reihenfolge: erst die Praxis vor der Sprechstunde, danach das Treppenhaus. Umgekehrt wird aus dem Wartezimmer ein Durchgang, und das merkt jeder, der dort sitzt.

Häufige Fragen aus dem Bezirk

Können Sie vor Sprechstundenbeginn kommen?

Ja, und bei Praxen ist das der Regelfall. Wir vereinbaren einen festen frühen Termin, damit Sie sich darauf verlassen können. Unsere Zeiten sind Montag bis Freitag ab 08:00 Uhr.

Übernehmen Sie die Desinfektion nach RKI-Vorgaben?

Nein. Wir reinigen und behandeln Kontaktflächen. Medizinische Spezialdesinfektion übernehmen wir nicht – dafür braucht es eine Qualifikation, die wir nicht anbieten. Das sagen wir lieber vorher als hinterher.

Können Sie mehrere Eingänge einer Anlage übernehmen?

Ja. Wir brauchen vorab eine Liste: welche Eingänge, wie viele Geschosse je Eingang und welche Nebenräume dazugehören. Das halten wir schriftlich fest, damit es später keine Diskussion gibt.

Was kostet ein Einsatz in Hadern?

Nach Zeit: 25 € je Arbeitskraft und Arbeitsstunde, dazu 18 € Fahrtkosten einmal je Einsatztag und Auftrag. Eine Besichtigung ohne anschließenden Auftrag kostet 40 €. Gemäß § 19 UStG wird keine Umsatzsteuer berechnet. Einen Mindestauftragswert gibt es nicht.

Wir kommen nach Hadern

Nennen Sie uns Gebäude, Zustand und Wunschtermin. Wir melden uns persönlich zurück.