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MilieuLux in München

MoFr 08:0020:00 Uhr

MilieuLux
Eine Frau in blauer Kleidung reinigt das Glas eines Aufzugs in einem Treppenhaus mit einem Abzieher

Einsatzgebiet · Stadtbezirk 3

Reinigung Maxvorstadt

Bezirk 3 ist der Bezirk der Kanzleien, Agenturen und Institute, untergebracht in Stuckaltbauten zwischen Königsplatz, Ludwigstraße und Josephsplatz. Reinigung Maxvorstadt heißt deshalb fast immer Bestand statt Neubau: hohe Räume, Kastenfenster, Terrazzo im Aufgang, Zugang über das Hochparterre. MilieuLux plant Einsätze hier objektweise, weil die Quadratmeterzahl in diesen Häusern wenig über den Aufwand sagt.

Rund um Brienner Straße, Karolinenplatz und Ottostraße sitzen Kanzleien und Notariate in ehemaligen Wohnungen: Empfang im Entree, Besprechung im früheren Salon, Akten in Wandschränken. Solche Grundrisse haben keinen Putzraum. Wasser kommt aus der umgebauten Küche oder dem einzigen Bad, und der Weg dorthin führt an offenen Mandantenakten vorbei. Vor dem ersten Termin legen wir fest, welcher Raum die Wasserstelle ist und welche Türen zubleiben.

Auf Gesimsen und Deckenspiegeln sammelt sich Staub, den kein Wischbezug erreicht und den bei dieser Raumhöhe von unten niemand sieht — bis er beim ersten Lüften wieder herunterkommt. Gearbeitet wird trocken mit Teleskopstiel, weil Stuck aus Gips besteht und Feuchtigkeit ihn aufweicht. Das ist keine Zusatzleistung, sondern die Bedingung dafür, dass die Reinigung darunter überhaupt hält.

Wie der Bezirk gewachsen ist

Die Maxvorstadt ist am Reißbrett entstanden. Anfang des 19. Jahrhunderts wurde München zu eng, und die Könige ließen westlich der Altstadt ein ganzes Viertel neu planen — mit geraden Straßen, klaren Blöcken und großen Plätzen. Danach kamen die Bauten, für die das Viertel bis heute bekannt ist: Universität, Museen, Königsplatz.

Gebaut wurde in zwei Wellen. Zuerst klassizistisch, hell und streng: glatte Fassaden, hohe Fenster, wenig Zierrat. Später kam die Gründerzeit dazu, mit Stuck, Erkern und Balkonen. Dazwischen stehen heute Häuser aus der Nachkriegszeit — die Lücken, die der Krieg gerissen hat.

Für uns heißt das: viele alte Böden, hohe Räume und Treppenhäuser, in denen unten Stein liegt und oben Holz. Fast jedes Büro hier war einmal eine Wohnung.

Was Sie hier vorfinden

Häuser im Bezirk

  • Gründerzeitliche Stuckaltbauten mit Vorderhaus, Innenhof und Rückgebäude
  • Beletage-Büros mit Deckenhöhen um vier Meter und profilierten Gesimsen
  • Hochparterre-Eingänge mit Stufen vor der Haustür, kein ebener Zugang
  • Kastendoppelfenster mit zwei Flügelebenen und vier Glasseiten
  • Aufgänge in Terrazzo oder Marmor, Geländer aus Gusseisen mit Holzhandlauf
  • Nachträglich ins Treppenauge gesetzte Aufzüge ohne Platz für einen Reinigungswagen
  • Umgebaute Hofwerkstätten als Agenturflächen mit Estrich und Glaswänden

Was hier meistens ansteht

  • Kanzleireinigung mit fester Zuständigkeit und klar abgegrenzten Räumen
  • Glastrennwände und raumhohe Türfronten in Agenturflächen
  • Terrazzo- und Marmoraufgänge mit neutralen Mitteln und wenig Wasser
  • Stuckgesimse und Deckenspiegel trocken entstauben
  • Kastenfenster innen, beide Flügelebenen und der Zwischenraum
  • Altbauparkett nebelfeucht statt nass
  • Windfang, Mosaikboden und Hausgang zwischen Straße und Hof

Anfahrt und Parken

  • Die Maxvorstadt liegt durchgehend im Parklizenzgebiet; ohne Bewohnerausweis endet die Kurzparkdauer meist nach zwei Stunden.
  • Ladezonen in Türken-, Amalien- und Schellingstraße gelten nur werktags und sind zu Bürozeiten selten frei.
  • An der Ludwigstraße hält niemand vor der Tür; ausgeladen wird in einer Querstraße.
  • Hofdurchfahrten sind meist verschlossen oder zu schmal, Material geht durch den Hausgang.
  • Veranstaltungen am Königsplatz und der Semesterbeginn an LMU und TU verschieben die Lage kurzfristig.

Was hier anders ist

Kastenfenster und Glaswände

Beide Flügelebenen werden einzeln geöffnet; im Zwischenraum liegt, was ein Jahr lang hineingefallen ist. Ist ein Flügel überstrichen oder klemmt der Beschlag, öffnen wir ihn nicht mit Gewalt — ein gerissener Kittfalz ist teurer als ein ungereinigter Zwischenraum. Wir melden das und lassen es stehen.

Viele Agenturen der Maxvorstadt arbeiten nicht im Vorderhaus, sondern im Rückgebäude oder in einer Hofwerkstatt. Dort sind die Böden Estrich oder Industrieparkett und die Wände Glas. Raumhohe Trennwände reinigen wir von beiden Seiten; die Bodenschiene darunter sammelt Staub, der sonst wieder auf der Scheibe landet. Die auffälligen Spuren liegen nicht am Griff, sondern in Schulterhöhe an der Kante, an der jeder die Tür aufschiebt.

Aufgang und Anfahrt

Der Aufgang eines Maxvorstädter Altbaus trägt tagsüber Publikumsverkehr, den ein reines Wohnhaus nicht kennt: Mandanten, Kuriere, Studierende auf dem Weg ins Institut. Terrazzo und Marmorstufen sind entsprechend beansprucht, vor allem an den Kanten zum Treppenauge, wo ein nachträglicher Aufzug den Lauf verengt. Bei gemischter Nutzung ist selten eindeutig, wer die Reinigung trägt. Wir brauchen eine Ansprechperson, nicht drei.

Weil Aufgänge eng und Türen schmal sind, arbeiten wir hier mit Trolleys statt großen Maschinen; alles wird vom Halteplatz durch den Hausgang getragen. Das gehört in die Zeitplanung, nicht in eine Fußnote. Betreuen wir an einer Adresse mehrere Einheiten am selben Tag, etwa Kanzlei im ersten Stock und Agentur im Hof, entstehen die Fahrtkosten nur einmal: Sie fallen je Einsatztag und Auftrag an.

Was innen bleibt

Die Fassaden an Königsplatz und Ludwigstraße stehen unter Ensembleschutz, und danach wird regelmäßig gefragt. Wir arbeiten ausschließlich innen: keine Fassadenreinigung, keine Leiterarbeit über dem Gehweg, keine Instandsetzung an Putz, Stuck oder Beschlägen. Auffällige Schäden halten wir mit Datum und Ort für die Verwaltung fest. Räum- und Streudienst gehört ebenfalls nicht zum Angebot.

Häufige Fragen aus dem Bezirk

Wo halten Sie in der Maxvorstadt?

Der Halteplatz wird vor dem Termin festgelegt, nicht vor Ort gesucht. Meist ist es eine Querstraße oder eine Ladezone außerhalb ihrer Geltungszeit, dazu ein Fußweg mit dem Trolley. An den Kosten ändert das nichts: Fahrtkosten fallen je Einsatztag und Auftrag an, nicht je Person.

Reinigen Sie während laufender Mandantentermine?

Auf Wunsch nicht. In Kanzleien liegt der Einsatz meist vor neun oder nach achtzehn Uhr; unser Rahmen endet um 20:00 Uhr. Räume mit offenen Akten werden ausgenommen oder nur bearbeitet, solange jemand von Ihnen anwesend ist. Welche Tür zubleibt, steht im Leistungsplan.

Was kostet ein Altbaubüro in Bezirk 3?

Abgerechnet wird nach Arbeitszeit: 25 € je Arbeitskraft und Arbeitsstunde, dazu 18 € je Einsatztag und Auftrag. Einen Mindestauftragswert gibt es nicht. Bei verwinkelten Altbaugrundrissen kostet eine separat gebuchte Besichtigung pauschal 40 €. Gemäß § 19 UStG wird keine Umsatzsteuer berechnet.

Können Sie unsere Kastenfenster reinigen?

Ja, von innen und in beiden Flügelebenen einschließlich des Zwischenraums, sofern sich die Flügel öffnen lassen. Überstrichene oder klemmende Rahmen belassen wir und melden sie. Außenflächen nur, soweit sie sicher vom Innenraum aus erreichbar sind. Fassadenreinigung und Leiterarbeit über dem Gehweg gehören nicht dazu.

Geht das auch im Rückgebäude ohne Aufzug?

Ja. Die Ausrüstung ist auf Trolleys ausgelegt, die durch Hausgang und Hof getragen werden. Für die Zeitplanung zählt der Weg mit: Vier Geschosse ohne Aufzug kosten je Einsatz spürbar Zeit. Große Maschinen setzen wir dort nicht ein, sie passen weder durch die Tür noch in den Aufzug.

Wir kommen in die Maxvorstadt

Nennen Sie uns Gebäude, Zustand und Wunschtermin. Wir melden uns persönlich zurück.