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MilieuLux in München

MoFr 08:0020:00 Uhr

MilieuLux
Eine Frau in blauer Kleidung wischt in einem Raum einen Glastisch neben mehreren Sesseln ab

Für Ihre Situation

Reinigungsservice für Hotels München und Ferienwohnungen

Wer ein Haus mit täglichem Zimmerwechsel führt oder mehrere Wohnungen kurzzeitig vermietet, kauft keine Reinigungsstunden ein, sondern Verlässlichkeit in einem knappen Fenster. Ein Reinigungsservice für Hotels München muss deshalb zwei Dinge liefern: dasselbe Ergebnis, gleich welche Kraft im Haus ist, und eine Meldung in dem Moment, in dem etwas nicht nach Plan läuft. Diese Seite beschreibt, was Sie als Betreiber dafür festlegen und was MilieuLux übernimmt.

Bevor über Stunden gesprochen wird, gehört das Wechselfenster auf den Tisch: die früheste Freigabe nach der Abreise, der späteste Zeitpunkt für die erste Anreise und die Minuten, die dazwischen für die Statusmeldung vergehen. Wer späte Abreisen verkauft, verkauft Reinigungszeit mit – ein einzelner spät geräumter Raum kostet die Vormittagsrunde ein ganzes Zimmer. Nennen Sie uns deshalb nicht nur die Zimmerzahl, sondern auch, wie viele Einheiten erfahrungsgemäß erst gegen Mittag frei werden.

Warum Standardisierung ausgerechnet hier zählt: In einem Privathaushalt betreut meist dieselbe Person dieselben Räume, Eigenheiten gleichen sich über die Zeit aus. Im Wechselbetrieb trifft dagegen jede Kraft dieselben kleinen Entscheidungen neu – wie viele Handtücher je Bett, wohin der Föhn gehört, ob die Fernbedienung zu den Kontaktflächen zählt. Ohne schriftliche Festlegung entstehen zwölf leicht verschiedene Zimmer. Solche Punkte notieren wir vor dem ersten Einsatz, weil sie sonst bei jedem Personalwechsel neu verhandelt werden.

Worauf es Ihnen ankommt

Typische Gebäude

  • Stadthotels mit 10 bis 60 Zimmern und täglicher Abreisewelle
  • Boardinghäuser mit Wochen- und Monatsgästen
  • Pensionen, in denen die Inhaberfamilie selbst mitarbeitet
  • Einzelne Ferienwohnungen in Wohnhäusern ohne Empfang
  • Mehrere Kurzzeitwohnungen unter einer Verwaltung
  • Tagungshäuser mit Belegung nur an Seminartagen

Worauf es Ihnen ankommt

  • Fertige Einheiten vor dem ersten Check-in, nicht am Abend
  • Gleiche Ausführung, unabhängig davon, wer die Schicht geht
  • Eine Prüfliste, die sich stichprobenartig nachkontrollieren lässt
  • Zugang, ohne dass jemand vom eigenen Team anwesend sein muss
  • Schäden und Fehlbestände am selben Tag schriftlich
  • Zusätzliche Kräfte bei Ausfällen und in Spitzenwochen
  • Abrechnung nach Zeit statt nach Zimmerpauschale

Worauf es dabei ankommt

Was schriftlich festgehalten wird

Eine Aufgabenliste und eine Prüfliste sind nicht dasselbe. „Bad gründlich reinigen" lässt sich nicht kontrollieren; „Duschabfluss frei", „Spiegelrand ohne Schlieren", „Ersatzrolle vorhanden" schon – jeder Punkt hat genau zwei mögliche Antworten. Für die Nachkontrolle genügt dann eine Stichprobe von zwei bis drei Einheiten je Schicht, sofern sie jedes Mal andere trifft. Wichtig ist außerdem, wem die Liste gehört: Sie bleibt Ihr Dokument. Wechseln Sie den Dienstleister, wechselt der Standard nicht mit.

Für ein belastbares Angebot brauchen wir mehr als eine Zimmerzahl: die Zimmertypen, das übliche Verhältnis von Abreise zu Bleibe je Wochentag, den Betttyp, die Badausstattung sowie Lage und Bestückung des Etagenoffice. Ein Haus ohne Personalaufzug verliert je Runde Wege, die in keiner Quadratmeterangabe auftauchen. Bei Wohnungen kommen Stockwerk, Aufzug und Stellplatz hinzu. Aus diesen Angaben wird eine Zeitspanne, die beim ersten Einsatz auch hält.

Der Umlauf der Wäsche

Bei der Wäsche entscheidet der Umlauf, nicht die Qualität. Wird außer Haus gewaschen, sind drei Sätze je Bett die praktikable Größe: einer bezogen, einer im Schrank, einer unterwegs. Mit zwei Sätzen hängt jeder Wechseltag an einer pünktlichen Abholung. Was aus einer Einheit herauskommt und was hineingeht, halten wir fest – ohne diesen Nachweis lässt sich gegenüber einer Wäscherei später nichts reklamieren. Einen eigenen Wäschebetrieb führen wir nicht und vermitteln auch keinen.

Zugang und Schadensmeldung

Zugang ohne Anwesenheit ist eine Organisationsfrage, keine Vertrauensfrage. Im Haus bekommen wir Karten mit begrenztem Etagenprofil statt einer Generalkarte, ausgegeben und zurückgenommen an einer benannten Stelle. Bei verstreuten Wohnungen führen wir eine Übersicht, in der zu jedem Gebäude steht, welcher Schlüssel oder Safecode gilt, wer ihn zuletzt geführt hat und wann er zurückkam. Ändern Sie einen Code, brauchen wir die Änderung vor dem Termin – nicht während der Anfahrt.

Eine Schadensmeldung ist ein Verfahren, kein Zuruf im Vorbeigehen. Was am Tag des Wechsels ankommt, lässt sich noch dem letzten Aufenthalt zuordnen; was erst in einer Wochenübersicht auftaucht, praktisch nicht mehr. Wir melden an eine feste Adresse, mit Einheit oder Zimmernummer, Uhrzeit und Foto. Sie legen vorher fest, was eine Meldung auslöst und was nur vermerkt wird – ein Brandloch im Handtuch gehört je nach Haus in beide Kategorien. Instand gesetzt wird nichts.

Was auf der Rechnung steht

Verstreute Wohnungen kosten Wege, und Wege stehen in der Rechnung. Fahrtkosten entstehen je Einsatztag und Auftrag, nicht je Wohnung und nicht je Arbeitskraft. Wer drei Einheiten in benachbarten Bezirken vermietet und die Wechseltage aufeinanderlegt, zahlt sie einmal statt dreimal. Voraussetzung ist ein zusammengeführter Belegungskalender – gebündelte Termine scheitern selten an der Entfernung, meist an zwei getrennt gepflegten Portalen. Wir brauchen die Termine als Liste, nicht als Einzelnachricht je Gebäude.

Zimmerpauschale oder Zeitabrechnung – der Unterschied zeigt sich am stark verschmutzten Zimmer. Bei einer Pauschale trägt der Dienstleister das Zeitrisiko und wird ausgerechnet dort schneller, wo es länger dauern müsste. Wir stellen die Zeit in Rechnung, die tatsächlich im Gebäude gearbeitet wurde, je Arbeitskraft. Das macht Ausreißer sichtbar, statt sie zu verstecken: Dauert eine Schicht regelmäßig länger als geplant, ist das ein Hinweis auf den Zustand der Einheiten, nicht auf die Kraft.

Ein Rechenbeispiel

Zwölf Abreisezimmer an einem Dienstag, Bäder mit Dusche, Betten mit einfachem Wäschesatz. Zwei Arbeitskräfte arbeiten das Wechselfenster gemeinsam ab, jeweils vier Stunden, an einem Einsatztag.

8 Arbeitsstunden × 25 €
200 €
Fahrtkosten (1 Einsatztage)
18 €
Summe je Einsatz
218 €

Die Fahrtkosten entstehen einmal für diesen Einsatztag, unabhängig davon, wie viele Kräfte anrücken. Werden an diesem Tag zwei späte Abreisen verkauft, verschiebt sich die Rechnung über die Stundenzahl, nicht über einen zusätzlichen Grundbetrag.

Was eine Arbeitsstunde ist

Abgerechnet wird je eingesetzter Person und geleisteter Stunde. Zwei Personen, die drei Stunden arbeiten, ergeben sechs Arbeitsstunden.

Wichtige Grenzen

  • Kein Nachtdienst und kein Wochenenddienst; Einsätze montags bis freitags von 08:00 bis 20:00 Uhr
  • Kein Empfang, keine Gästekommunikation, keine Kassen- oder Minibarvorgänge
  • Defekte werden gemeldet, nicht instand gesetzt – keine Reparaturen, keine handwerkliche Instandsetzung
  • Keine Schädlingsbekämpfung; bei Verdacht auf Bettwanzen ist ein Fachbetrieb zuständig
  • Keine Fassadenreinigung und keine Arbeiten außen am Haus
  • Kein Winterdienst vor Eingängen, Zufahrten und Stellplätzen
  • Keine medizinische Spezialdesinfektion
  • Einsätze ausschließlich innerhalb des Münchner Stadtgebiets

Häufige Fragen

Lohnt sich ein externer Dienst neben eigenem Housekeeping?

Meist als Ergänzung, nicht als Ersatz: Die Stammkräfte übernehmen Bleibezimmer und Kontrolle, wir die Abreisewelle und die Ausfalltage. Abgerechnet wird nach 25 € je Arbeitskraft und Arbeitsstunde – Sie buchen also Zeit für die Spitze statt einer weiteren Dauerstelle. Gemäß § 19 UStG wird keine Umsatzsteuer berechnet.

Lassen sich mehrere Ferienwohnungen an einem Tag zusammenlegen?

Ja, sofern die Wechselfenster zusammenpassen und die Wege kurz sind. Die Fahrtkosten von 18 € rechnen wir je Einsatztag und Auftrag ab, bei gebündelten Terminen also einmal statt für jede Wohnung einzeln. Schicken Sie uns Adressen und früheste Freigabezeiten.

Wer erstellt die Prüfliste für unsere Zimmer?

Wir bringen eine Vorlage je Zimmertyp mit; die Entscheidungen darin trifft Ihr Haus – Handtuchzahl, Ausrichtung der Betten, Ablage für Föhn und Bügeleisen, Umgang mit dem Bitte-nicht-stören-Zeichen. Geändert wird sie nur schriftlich.

Arbeiten Sie auch am Wochenende oder in der Nacht?

Nein. Einsätze liegen montags bis freitags zwischen 08:00 und 20:00 Uhr. Für Häuser mit starkem Wochenendgeschäft heißt das: Wir decken die Werktagsspitzen ab, das Wochenende bleibt beim eigenen Dienstplan.

Was passiert, wenn ein Gast eine Einheit beanstandet?

Nennen Sie Zimmernummer und Datum, dann gehen wir die Prüfliste dieser Schicht durch und sagen, welcher Punkt gefehlt hat. Nacharbeit legen wir in das nächste freie Zeitfenster. Wiederholt sich derselbe Punkt, ändern wir die Liste – nicht die Kraft.

Rechnen Sie je Zimmer oder nach Zeit ab?

Nach Zeit. Der Stundensatz beträgt 25 € für jede eingesetzte Arbeitskraft; hinzu kommen 18 € für den Einsatztag, unabhängig von der Zahl der Einheiten. Ein Mindestvolumen verlangen wir nicht. Bleibt es bei einer Besichtigung ohne Beauftragung, kostet sie pauschal 40 €.

Leistungsplan anfragen

Beschreiben Sie uns Ihre Situation. Wir melden uns persönlich mit einer belastbaren Einschätzung zurück.