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MilieuLux in München

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MilieuLux
Ein Mann im blauen Arbeitsanzug reinigt das Kopfsteinpflaster in einem Hof vor einem Backsteingebaeude mit einem Hochdruckreiniger

Einsatzgebiet · Stadtbezirk 6

Reinigung Sendling

Reinigung Sendling bedeutet fast immer zwei Arten von Gebäuden in einem Block. Im Vorderhaus wird gewohnt, im Rückgebäude wird gearbeitet – Schreinerei, Lager, Kfz-Betrieb, Kleinserie. Bezirk 6 hat diese Mischung nie aufgegeben, und sie bestimmt, wie hier geplant wird: andere Böden, andere Zeitfenster, meist derselbe Hof.

Die Mischung aus Betrieb und Wohnung im selben Block lässt sich für die Planung nutzen. Wem das Rückgebäude und die Wohnung im Vorderhaus gehören, braucht keine zwei Anfahrten: Beides läuft an einem Einsatztag innerhalb eines Auftrags, die Fahrtkostenpauschale fällt dann einmal an. Nötig ist nur, dass beide Zugänge im selben Zeitfenster offen sind.

Werkstattböden wirken unempfindlich und sind es beim Reinigungsmittel gerade nicht. Versiegelter Estrich verträgt Wasser, aber keine stark alkalische Dosierung, die die Versiegelung stumpf werden lässt. Öl und Kühlschmierstoff lösen sich nicht durch schnelles Wischen, sondern nur mit tensidhaltigem Mittel, Einwirkzeit und sauberem Aufnehmen des Films. Welche Stoffe im Betrieb verarbeitet werden, klären wir vorher – davon hängt ab, was in den Ausguss darf.

Wie der Bezirk gewachsen ist

Sendling ist eines der ältesten Dörfer auf Münchner Boden und lag lange abseits der Stadt. Das änderte sich mit der Eisenbahn und mit der Industrie: Betriebe siedelten sich an, und für ihre Arbeiter wurden ganze Straßenzüge gebaut. Die Großmarkthalle machte den Bezirk zum Umschlagplatz für Obst und Gemüse.

Gebaut wurde entsprechend nüchtern. Mietshäuser aus der Zeit um 1900, dazwischen Zeilenbauten der Zwanziger- und Fünfzigerjahre: schlichte Fassaden, gerade Treppenhäuser, kleine Grundrisse. Erst in den letzten Jahren sind auf früheren Gewerbeflächen neue Wohnhäuser dazugekommen.

Der Bezirk ist deshalb eine Mischung: Altbau, Nachkriegsbau und Neubau auf engem Raum — oft in derselben Straße.

Was Sie hier vorfinden

Häuser im Bezirk

  • Gründerzeitliche Blockränder an Impler-, Plinganser- und Lindwurmstraße mit Läden im Erdgeschoss
  • Gewerbehöfe und Rückgebäude: Schreinereien, Kfz-Betriebe, Lager und kleine Fertigung
  • Umgenutzte Werkstattbauten, heute Ateliers, Studios und offene Büroflächen
  • Nachkriegszeilen um Gotzinger Platz und Valleystraße mit Hausmeisterloge und Waschküche
  • Das Hallen- und Rampenumfeld der Großmarkthalle an der Schäftlarnstraße
  • Der Stemmerhof an der Plinganserstraße als alter Hof mit heutiger Kleingewerbenutzung

Was hier meistens ansteht

  • Unterhaltsreinigung in Werkstätten und Lagerflächen mit versiegeltem Estrich
  • Sozialräume: Pausenraum, Umkleide, Dusche und Betriebsküche
  • Treppenhäuser, Höfe und Kellergänge gemischt genutzter Häuser
  • Wohnungsreinigung im Altbau mit hohen Räumen, Leisten und Fensterlaibungen
  • Verkaufsräume und Büroflächen im Erdgeschoss der Blockränder
  • Grundreinigung, wenn eine Werkstatt oder ein Laden die Fläche übergibt

Anfahrt und Parken

  • Betriebe erreichen wir über die Hofdurchfahrt; Rolltor, Poller oder Schranke müssen zur Terminzeit bedienbar sein
  • Schäftlarn- und Thalkirchner Straße tragen früh am Morgen den Lieferverkehr der Großmarkthalle – Anfahrten legen wir dann später
  • Über die Brudermühlstraße sind Hallen mit Fahrzeug gut angebunden; zu Stoßzeiten steht der Verkehr vor dem Tunnel
  • In den Wohnstraßen zwischen Harras und Gotzinger Platz gilt Parkraumbewirtschaftung; ein freigehaltener Hofstellplatz spart Vorlauf
  • Am Harras treffen U-Bahn, S-Bahn, Tram und Bus zusammen – kleine Wohnungsaufträge erreichen wir ohne Fahrzeug

Was hier anders ist

Halle und Sozialräume

In einer Halle ist nicht alles Reinigungsfläche. Maschinen, Werkbänke, eingerichtete Vorrichtungen und angefangene Arbeiten bleiben unberührt. Gereinigt werden der Boden darum herum, die Verkehrswege, die Sozialräume und ausdrücklich freigegebene Ablagen. Diese Grenze gehört schriftlich in den Leistungsplan, sonst wird sie bei jedem Schichtwechsel neu verhandelt.

Im kleinen Betrieb entscheiden die Sozialräume über den Gesamteindruck und bleiben trotzdem am ehesten liegen — meist deshalb, weil sie niemandem einzeln gehören. Wir behandeln sie bei jedem Termin und nicht nach Restzeit; Arbeitskleidung und persönliche Dinge bleiben dabei unberührt, auch wenn sie im Weg liegen.

Altbau und Hinterhof

Die Wohnungen in den Blockrändern stammen überwiegend aus der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg. Hohe Räume bedeuten mehr Fläche an Türen, Leisten und Fensterlaibungen, als der Grundriss vermuten lässt; bei gleicher Quadratmeterzahl liegt der Zeitbedarf über dem einer Neubauwohnung. Geölte Dielen bekommen wenig Wasser und ein Pflegemittel, das zum vorhandenen Aufbau passt; welches das ist, fragen wir ab.

Die eigentliche Adresse ist hier oft der Hof. Viele Rückgebäude sind nur über eine Durchfahrt erreichbar, die tagsüber von Anlieferungen belegt und abends verschlossen ist. Vor dem ersten Termin klären wir daher, wer das Tor bedient, ob ein Chip nötig ist und ob im Hof ein Wasseranschluss existiert. Fehlt er, bringen wir Wasser mit; das kostet Zeit und gehört in die Planung.

Lärm als Planungsfrage

Weil Wohnen und Arbeiten Wand an Wand liegen, ist Lärm hier ein Planungsthema. Ein Nasssauger im Hof um sieben Uhr betrifft nicht nur den Betrieb, der ihn bestellt hat, sondern die Fenster darüber. Laute Arbeitsschritte legen wir deshalb in den Vormittag oder den frühen Nachmittag und sagen vorher an, wenn im Haus jemand nach Nachtschicht schläft.

Häufige Fragen aus dem Bezirk

Können Betrieb und Wohnung am selben Tag gereinigt werden?

Ja, wenn beide Adressen zu einem Auftrag gehören. Die Fahrtkosten von 18 € fallen je Einsatztag und Auftrag an, nicht je Gebäude und nicht je Arbeitskraft – bei zwei Adressen im selben Hof also einmal. Gemäß § 19 UStG wird keine Umsatzsteuer berechnet. Die Arbeitszeit weisen wir für beide Teile getrennt aus.

Wir haben keinen Stellplatz im Hof. Ist das ein Hindernis?

Nein, aber ein Zeitfaktor. In den bewirtschafteten Wohnstraßen rund um den Harras dauert die Suche werktags länger. Können Sie eine Hofeinfahrt oder Ladezone freihalten, verkürzt das den Vorlauf. Die Suche selbst berechnen wir nicht als Arbeitszeit.

Reinigen Sie auch Maschinen und Anlagen in der Werkstatt?

Nein. Wir übernehmen Böden, Verkehrswege, Sozial- und Sanitärbereiche sowie freigegebene Ablagen. Maschinen, Werkzeuge und laufende Arbeiten bleiben unberührt. Reparaturen und handwerkliche Instandsetzung gehören nicht zu unseren Leistungen, Fassadenarbeiten und Fassadenreinigung ebenso wenig.

Was kostet die Reinigung einer Werkstatt in diesem Bezirk?

Abgerechnet wird nach Zeit: 25 € je Arbeitskraft und Arbeitsstunde, dazu 18 € je Einsatztag und Auftrag. Wie viele Stunden nötig sind, hängt an der Bodenart, dem Anteil verstellter Fläche und der Zahl der Sozialräume, nicht an der Hallengröße allein. Einen Mindestauftragswert gibt es nicht.

Lohnt sich eine Besichtigung vor dem ersten Termin?

Bei Höfen mit mehreren Einheiten ja, weil Zufahrt, Wasseranschluss und Bodenzustand aus Fotos nicht hervorgehen. Bleibt es beim Ortstermin ohne Beauftragung, berechnen wir dafür pauschal 40 €. Erreichbar sind wir montags bis freitags von 8 bis 20 Uhr telefonisch und über WhatsApp.

Arbeiten Sie auch in den angrenzenden Bezirken?

Innerhalb des Münchner Stadtgebiets ja; an der Stadtgrenze enden reguläre Einsätze. Betriebe mit einer zweiten Fläche in Sendling-Westpark oder Obersendling können Termine bündeln, wenn beide Zugänge am selben Tag offen stehen.

Wir kommen nach Sendling

Nennen Sie uns Gebäude, Zustand und Wunschtermin. Wir melden uns persönlich zurück.